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Drahtstärke

 Dampfer-Lexikon
 Kategorie D
 15.07.2023

Drahtstärke – was ist das?

Die Drahtstärke bestimmt den Widerstand einer Wicklung mit und beeinflusst den Geschmack beim Dampfen.

 Beschreibung

Werden gebrauchsfertige Verdampferköpfe (Fertigcoils) benutzt, ist die Drahtstärke eher uninteressant für den Dampfer. Für das Selbstwickeln mit einem Selbstwickelverdampfer hingegen spielt die Drahtstärke eine große Rolle für das Endergebnis einer Wicklung.

Die Drahtstärke oder der Durchmesser von Draht spielt eine wesentliche Rolle beim Selbstwickeln von Verdampferköpfen. Je nach Drahtstärke können verschiedene Ergebnisse erzielt werden, wie zum Beispiel unterschiedliche Widerstandsbereiche, Dampfproduktion und Geschmacksentwicklung. Hier sind einige Informationen, die bei der Auswahl der richtigen Drahtstärke für Selbstwickelverdampfer berücksichtig werden sollten:

  1. Widerstandsbereich: Der Widerstand einer Wicklung wird durch die Drahtstärke beeinflusst. Je dicker der Draht, desto geringer ist der Widerstand, während dünnere Drähte höhere Widerstände erzeugen. Wenn ein niedrigerer Widerstandsbereich im Sub-Ohm-Bereich bevorzugt wird, um beispielsweise mehr Dampf zu erzeugen, sollten dickere Drähte wie Clapton oder Fused-Clapton in Betracht gezogen werden. Für höhere Widerstandswerte und einen geringeren Energiebedarf wird eine dünnere Drahtstärke wie Kanthal A1 oder Edelstahl (SS316L) geeignet sein.

  2. Oberfläche und Geschmack: Die Drahtstärke beeinflusst auch die Oberfläche der Wicklung. Eine größere Drahtstärke bedeutet in der Regel eine geringere Oberfläche, während dünnere Drähte eine größere Oberfläche bieten. Eine größere Oberfläche kann zu einer verbesserten Geschmacksentwicklung führen, da mehr Liquid verdampft wird. Um die Oberfläche zu erhöhen, können dünnere Drähte wie Kanthal Ribbon oder Twisted Wire verwenden.

  3. Leistung und Dampfproduktion: Die Drahtstärke beeinflusst auch die Menge an produziertem Dampf. Dickerer Draht mit niedrigerem Widerstand kann mehr Leistung aufnehmen und größere Dampfwolken erzeugen. Wenn hohe Leistung und viel Dampf bevorzugt wird, können dickere Drähte wie Alien Wire oder Staple Wire passend sein. Beachtet werden sollte jedoch, dass ein höherer Leistungsbedarf auch einen höheren Energieverbrauch (schnellere Entladung der Akkus) und ein sehr hoher Liquidverbrauch bedeuten kann.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Drahtstärke nur eine Komponente für eine Wicklung ist. Weitere Faktoren wie Anzahl der Wicklungen, Windungen, Wicklungsposition, Wicklungsdurchmesser und verwendete Watte beeinflussen ebenfalls das Endergebnis.

HINWEIS: Das Selbstwickeln von Verdampferköpfen unabhängig von der Drahtstärke erfordert immer fortgeschrittenes Wissen und Erfahrung. Mit den grundlegenden Sicherheitsvorkehrungen solltest Du Dich vertraut machen, wenn Du mit dem Selbstwickeln beginnen möchtest. Achte darauf, dass die Richtlinien und Empfehlungen des Herstellers Deines Verdampfers befolgt werden.

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